Die Säulen des Karate-Do

Die Säulen des Karate-Do

Die Säulen das Karate Do

Die Säulen des Karate-Do bestehen aus dem Kihon, der Kata, dem Makiwaratraining, dem Kumite und dem geistigen Hintergrund. Wer unsere ersten Seiten bereits eingehend gelesen hat, dem ist aufgefallen, dass es immer um den geistigen Hintergrund und um die geistige Gesinnung geht. Es genügt nicht, sich nur mit der Technik zu befassen oder nur so mal schnell eine Kata nach der anderen zu erlernen, sondern man muss lernen zu verstehen. In meinen Augen ist der immer Lernende ein besserer Schüler, als jener, der jeden Wettkampf gewinnt.

Die geistige Gesinnung hat schon immer eine größere Rolle in den Budosportarten eingenommen als die Technik. Damit soll nicht gesagt werden, dass die Technik zweitrangig ist, sondern, dass, wer an sich arbeitet, ein guter Budosportler ist. Gichin Funakoshi hat gelehrt, dass das Hinführen zu einem erhabenen Geist und einer Haltung der Demut das eigentliche Ziel der Kunst sei. Dennoch sollte die Kraft entwickelt werden, um ein wildes Tier mit einem einzigen Schlag niederzustrecken. Demzufolge sollte man sich bewusst sein, wofür man Karate macht und den Säulen des Karate-Do eine angemessene Bedeutung zukommen lassen. Wer die fundamentalen Techniken nur mal auf die schnelle erlernt ohne sich wirklich damit zu beschäftigen, wird wohl recht schnell von jenen überholt, die lange und intensiv trainiert haben und ein Verständnis für die Techniken besitzen.

Es ist bereits zu sehen, dass das Karate immer mehr in den sportlichen Bereich übergeht, da wo Anerkennung durch Wettkampferfolge verliehen wird und nicht der Karateka im Vordergrund des Sports oder besser der Kampfkunst steht.

© Copyright Thomas Züllich

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