Einfach nur Karate!

Einfach nur Karate!

Karate Dô (jap. „Weg der leeren Hand“) wurde früher meist nur als Karate bezeichnet und ist unter dieser Bezeichnung noch heute am häufigsten geführt. Der Zusatz do wird verwendet, um den philosophischen Hintergrund der Kunst und ihre Bedeutung als Lebensweg zu unterstreichen.

Todejutsu - 唐手術 bedeutet leere kämpferische Hände

Tode (唐手 Tang-Hand, China Hand oder auch Okinawa-Te) wurde vor 1912 für Karate verwendet. Drei verschiedenen Arten von Te haben sich auf der Insel Okinawa entwickelt in den Dörfern von Naha , Shuri und Tomari . Die Stile wurden dann Naha-te, Shuri-te und Tomari-te genannt und gehören zu der Familie von Kampfkünsten, die zusammen als Tode-Jutsu | Karate-Jutsu oder To-de definiert wurden.

Das Schriftzeichen 唐手 wurde auch über 1912 hinaus bis heute gebraucht, aber dann immer als Kara-te gelesen.

Inhaltlich wird Todejutsu vor allem durch Schlag-, Stoß-, Tritt-, Block-, Wurftechniken sowie Fußfegetechniken als Kern des Trainings charakterisiert. Hebel und Waffen (Tonfa, Sai und Bo) werden (nach ausreichender Beherrschung der Grundtechniken) ebenfalls gelehrt, im fortgeschrittenen Training werden auch verschieden Würgetechniken und Atemi-Techniken erlernt.

Die Abhärtung der Gliedmaßen zur Waffe ist das oberstes Ziel und das wird im Todejutsu durch den Tameshiwari (Bruchtest) in den Prüfungen überprüft.

Ikken hissatsu (jap. 一拳必殺, dt. mit einem Schlag töten) ist das Ideal des alten okinawaischen Karate (auch Tōde genannt)

© Copyright Thomas Züllich

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