Karate und Gesundheit

Karate und Gesundheit

Karate hat positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

Durch regelmäßiges Training, lassen sich positive Veränderungen verzeichnen, wie die Stärkung der Gesamtmuskulatur, die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, die Schulung des Gleichgewichtssinns, eine Weiterentwicklung der sportmotorischen Fähigkeiten, innere Ruhe und Harmonie.

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld. Kraft, Schnelligkeit, Flexibilität, Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit sowie auch die Konzentrationsfähigkeit werden verbessert und gefördert.

Karate ist nicht nur spannend und interessant für jung und alt. Durch die Vielseitigkeit des Karate fördert es die Gesundheit und das Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Clubs/Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen. Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen.

In einem Bericht, der vor einigen Jahren erschien, ist Karate, direkt nach dem Bodenturnen, die vielseitigste Sportart. Von den gesundheitlichen Aspekten her ist Karate aber deutlich besser, weil die Gelenke weniger belastet werden. In einem Orthopädie-Fachblatt wurde Karate sogar ausdrücklich empfohlen, was wohl unter anderem daran liegt, dass beim Karate immer auf die richtige Körperspannung und einen geraden Rücken geachtet wird. Auch ist es kein Zufall, das die Gymnastik, welche wir in unserem Sport durchführen, größtenteils übereinstimmt mit den Rückenübungen, die der Orthopäde Patienten, die unter Rückenschmerzen leiden, empfiehlt. Durch das Faustzurückziehen (Hike-Te) zur Hüfte, entsteht eine gleichmäßige Drehung um die Wirbelsäule, welche verhindert, daß sich die Wirbel verkannten und somit immer frei drehen können. Viele meiner Schüler, welche trotz Rückenschmerzen mit dem Karate begannen, hatten nach kurzer Zeit weinger oder keine Rückenschmerzen mehr gehabt. Dies liegt neben dem Bewegungstraining, wohl auch an dem geziehlten Muskelaufbautraining, welches zum Karatetraining dazugehört. Gerade der Aufbau der Rücken- und Bauchmuskeln entlastet die Wirbelsäule und macht sie so weniger anfällig.

Die WHO ( World Health Organisation) Weltgesundheitsorganisation erkennt Karate als therapeutische Disziplin an.

Bekannte Meister sagten zum Karate-Do und der Gesundheit

...... Karate strebt nicht nur danach, den Körper zu disziplinieren, sondern dient der Erhaltung der Gesundheit.
..... Es ist nicht dazu gedacht, im Wettbewerb eingesetzt zu werden, sondern viel mehr ein Mittel, seine Hände und Füße in einer ernsthaften Begegnung zu gebrauchen.....
Überanstrenge dich nicht im Training, ...... , da du ansonsten deine Energie verlierst. Das Maß an Training muss im Verhältnis zur körperlichen Stärke und Kondition stehen. Exzessive Übung ist schädlich und schwächt den Körper....
Karate-Übende genießen durch die Vorzüge des gesundheitsfördernden Trainings ein langes und gesundes Leben. Die Übung stärkt Muskeln und Knochen, verbessert die Verdauungs-organe und reguliert die Blutzirkulation.
(aus Itosu's Brief an das japanische Gesundheitsministerium, Oktober 1908)

„Alle Übungen im Karate betreffen den Geist und den Körper gleichermaßen . .
Unter rein physischen Aspekten führen sie zu einer Verbesserung der Blutzirkulation, verhelfen zu einer sinnvollen Atemtechnik, steigern den Stoffwechsel, verbessern die Beweglichkeit und geben somit dem Übenden die Fähigkeit, sich körperlich weiter zu entwickeln und sein Leben zu bereichern.“
(Gichin Funakoshi)

Karate wirkt auf den Körper und Geist des Menschen. Es verhilft dem Praktizierenden zu einer besseren Gesundheit und sichert ein langes und gesundes Leben.Durch seine Praxis bilden sich Kampffertigkeiten heraus. Darüberhinaus kann Karate die Vitalität und die psychische Energie entwickeln und festigen. All diese Aspekte lassen sich kaum voneinander trennen, sie bedingen und fördern einander.
(Mabuni Kenei)

Wichtige Hinweise
Sind Sie sich nicht sicher ob Karate zu Ihrer derzeitigen körperlichen Verfassung passt? Dann sollten Sie vor dem Beginn des Trainings einen Sportarzt oder Ihren Hausarzt aufsuchen.

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